Vita

Leben in Worten

Als ich auf die Welt kam, war ich sehr klein und wahrscheinlich auch ganz schön erschrocken, dass alles so groß war und hell und sehr real. Aber auch ich wurde ohne große Anstrengung von ganz alleine groß. Das Leben ist ein Wunder. Ich ging in den Kindergarten und plumpste mit einem Stuhl in ein Puppenhaus. Das war meine erste richtig Chuck Norris-mäßige Narbe unten rechts am Kinn. Die hab ich bis heute. Ich kam in die Grundschule und lernte Mathe. In Grundzügen. Verstanden habe ich Zahlen bis heute nicht. Ich schaffte es trotzdem auf's Gymnasium und bereitete meinen Lehrern und Eltern sicher nicht nur grenzenlose Freude. Heute wäre ich wohl manchmal diplomatischer, aber als Teenager ist man nicht diplomatisch. Man ist rebellisch und glaubt zu wissen, wie der Hase läuft. Aber gemach, liebe Eltern: auch eine Pubertät nimmt eines Tages ein gutes Ende und auch aus mir ist was geworden ;-)

The rest is history

Als die Schule aus war, wollte ich Architektin werden. Tierärztin. Rechtsanwältin. Und dann irgendwas mit Medien. Ich versuchte es beim Fernsehen, bei der Zeitung und beim Radio. Dass es letzteres wurde, war vielleicht Zufall. Vielleicht auch nicht, auf jeden Fall war es das Richtige. The rest is history.

Privat bin ich ein Gruppentierchen mit Hund und großem Bewegungsdrang. Ich laufe, schwimme und radel. Meine Freunde sind mein Halt, meine dicken Socken an kalten Tagen, und ich wünsche mir insgeheim, sie denken über mich das selbe. Ich reise, ich koche, ich trage Highheels nicht ganz so gern wie Turnschuhe, aber ich bemühe mich stets um ein würdevolles Auftreten. Ich schätze Humor, Herzenswärme, Wahrhaftigkeit, Integrität und Professionalität. Professionell zu sein bedeutet für mich, immer zu 100% vorbereitet zu sein. Pünktlichkeit. Diszipliniert und konzentriert zu arbeiten. Keine Allüren zu haben. Sich selbst nicht so wichtig zu nehmen.